Die Konspirativen
Wie alles begann...

Konspirative? Naja. irgendwie wurde uns dieser Name so in die Wiege gelegt.

Aber jetzt erstmal gaaaanz von vorn:

Wir schreiben das Jahr 1997, März. In der Bonner Kreuzkirche führen der Kammerchor "Vox Bona" sowie der Kantoreichor mit vielen anderen Beteiligten in szenischer Darstellung Bachs Matthäuspassion auf.

Jörg sang im Kantoreichor mit, so daß auch Mona, die eigentlich damals noch in Bielefeld wohnte, an einem Abend eine der Aufführungen besuchte. Sie wunderte sich dabei ein wenig über die Besetzung des Petrus:
Dieser wurde von einem aufgeschossenen, gelockten Jüngling mit einem "s-Fehler" dargestellt und entsprach gar nicht ihrer bisherigen Vorstellung eines "Petrus" (zumal Jesus einiges Älter schien.)

Das Konzert war trotzdem recht schön. Im Rahmen des anschließenden Beisammenseins kündigte die Chorleiterin Karin Freist-Wissing die "Wise Guys" an, was Mona und Joerg sehr witzig fanden, von wegen WiseJoe und so... (Das mit WiseJoe is jetzt aber 'ne ganz andere Geschichte...)

Die fünf stellten sich im Halbkreis auf (zu Monas und Jörgs Erstaunen war "Petrus" dabei) und begannen dann auch mit "Was helfen uns die schweren Sorgen" aus "Wer nur den lieben Gott läßt walten - was aber, wie alle schnell merkten, lediglich einer halbwegs nahtlosen Überleitung von der Passion zu "Tut mir leid" werden sollte.
So gab dann ein Lied das andere: Der Opener, "Tekkno" bei dem alle wirklich flachlagen, "Keine a-cappella", "Haarige Zeiten", "Rhythmus" und eine unvergessene spontan improvisierte "Goldeneye"-James Bond Darstellung gemeinsam mit "Judas" Michael Karis (mehr Gastauftritte von ihm!).

Der Abend sollte noch lang werden. Bereits wieder zu Hause, und durch den "Opener" über die Existenz einer Internetseite informiert, schmissen Jörg und Mona den Rechner an und suchten. Noch in der gleichen Nacht wurden sämtliche .wav-files aus dem Netz gezogen und Jörg belegte all seine Rechner-Funktionen damit (Dieser Zustand ist inzwischen längst bseitigt, weil ein Rechner, der bei jedem Öffnen eines Fensters "Claudiaaahh" singt, auf Dauer schon ein wenig nervt...Dafür schmettert derzeit Monas Rechner "Jack" als Fehlermeldung...und so...).

So war es ganz, ganz am Anfang.
Der Rest ergibt sich von selbst: CDs wurden gekauft, gehortet, verschenkt, Leute wurden süchtig gemacht, so auch Kerstin, die auch wieder eifrig süchtig machte, Hanno und Britta zum Beispiel, ein Konzert nach dem anderen wurde besucht, am liebsten natürlich im Pantheon.

Mona zog sogar von Bielefeld nach Bonn (nun gut, eigentlich nicht wegen der Wise Guys...).
Hanno dagegen reist seit seinem Umzug zu Wise Guys Konzerten extra aus Karlsruhe an!

Das mit den "Konspirativen" begann dann mit Kerstins ersten Wise Guys-Konzert in Köln-Rodenkirchen (Wolfgang kam noch vieeeel später dazu), und mit Jörg, der zwei Bananen im Rucksack hatte, eigentlich, weil er krank war. Dann kam da ein Lied, das die Wise Guys inzwischen nicht mehr singen mögen (wer den intellektuellen Anspruch dieses Dings kennt, ahnt warum), das ihnen aber mal Geld oder Liebe eingebracht hat. Die auf der Bühne sangen, Jörg zog grinsend eine Banane hervor. Und dann kam er, Kerstins verhängnisvoller Satz: "Schmeiß doch!" Mona nickte, Jörg tats, schoß fast den armen Clemens ab, und irgendwie waren die Konspirativen geboren, die aber damals noch nicht "konspirativ" hießen.
Dieses "Bananenkonzert" war gleichtzeitig Maris erstes Konzert, so daß sie sich das ganze ohne Bananen sicher gar nicht mehr vorstellen kann.

Seitdem landen in unregelmäßigen Abständen Bananen auf den entsprechenden Bühnen, bevorzugt im Pantheon (an besonders heiligen Orten haben wir aber dann doch gnädig verzichtet). Auch Hanno hat sich von Anfang an als überaus begeisterter Bananenschmeißer erwiesen. Er vertritt uns gelegentlich auf Bühnen außerhalb des Rheinlandes. Man entwickelt mit der Zeit so ein gewisses Faible für diese krummen Dinger, und wir werden auch in Zukunft von unserem fruchtigen Hobby nicht ganz lassen können, zumal Clemens ja auch immer brav alles aufißt!

Unseren Namen hat man uns aber erst sehr viel später verpaßt, und das kam - unbewußt - von Dän. Aber diese Geschichte, genauso wie die Frage, warum es nicht bei jedem Weihnachtsoratorium Schafe regnet, wird wohl auf ewig unser Geheimnis bleiben.

Regelmäße Treffen der Konspirativen finden seither in diversen Bonner Mensen, bevorzugt der Mensa, die mit P beginnt, statt.

Nur Dominik is(s)t nie in der Mensa...
Nicki auch nicht...

Wer aber bei "Tekkno" wild tschilpend unter Zimmerdecken kreist bzw. seine ganz besonders langen Ohren ganz besonders spitzt, sollte in einen Fanclub! Also!

Hmm...irgendwie fehlt hier doch noch das echte Fan-Element. Also die Erinnerungen an unseren süßen jungen Jahre rausgekramt (Mona kann das am besten, weil sie da noch am dichtesten dran ist (Anmerkung Mona: "Hmpftgrblsblb")), tief Luft geholt und einmal kräftig

Ihr seid ja alle so süüüüüüüüüüüüüüüüüß!

Hach, tat das gut.

Wer wir sind? Hmm...sollen wir unsere Identität wirklich lüften?

Na, dann schaut einmal hier nach.
 

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